Dormagen gibt grünes Licht für Hybrid-Kraftwerk

Renergo erhält die Baugenehmigung für 24 MW PV-Park und 17 MW Grünstromspeicher

Dormagen ist seit mehr als 30 Jahren Mitglied im Klima-Bündnis und hat sich freiwillig dazu verpflichtet, die CO₂-Emissionen alle fünf Jahre um 10 Prozent zu senken. Mit dem neuen Energiepark an der zweigleisigen Bahnlinie zwischen Delrath und Nievenheim kommt die Stadt diesem Ziel wieder ein Stück näher.
Der Standort liegt an der zweigleisigen Bahnlinie zwischen Delrath und Nievenheim und verfügt über eine vergleichsweise kurze Distanz zum geplanten Netzanschluss von rund 2,5 Kilometern. Damit bietet das Areal gute Voraussetzungen für die Kombination aus erneuerbarer Stromerzeugung und flexibler Speicherung.

Für die smarte Kombination von PV-Park und Grünspeicher hat die Stadt mitten im Dreieieck von Köln-Düsseldorf und Mönchengladbach vor Kurzem die Genehmigung erteilt. Auf einer privilegierten Fläche von 23,4 h entsteht eine PV-Leistung von rd. 24 Megawatt und eine Speicherleistung von bis zu 17 Megawatt. Entwickelt wird das Projekt von Renergo.
Ab Sommer 2024 wurden die Nutzungsverträge mit den Landeigentümern geschlossen. Ein Jahr später wurde die Baugenehmigung eingereicht und jetzt ausgestellt. Baubeginn ist voraussichtlich Anfang 2027 und der Strom wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres fließen.

PV-Anlagen rechnen sich nur noch mit Stromspeicher

Die Antwort auf steigende Strompreise, sinkende Einspeisevergütungen und ständig wechselnde Lastprofile ist ein Hybrid-Kraftwerk – also das smarte Zusammenspiel von Stromerzeugung und Grünstromspeicher. Damit können Betreiber nicht nur einen teuren Netzbezug reduzieren, sondern auch vermeiden, Solarstrom zu ungünstigen Zeitpunkten ins Netz einzuspeisen, wenn besonders viel Sonnenstrom zur Verfügung steht.
Auch aus technischer Sicht sind Speicherlösungen inzwischen eine wirtschaftlich attraktive Option. Sinkende Batteriepreise, längere Lebensdauern und intelligente Energiemanagementsysteme haben die Investitionshürde deutlich gesenkt.
Mit energiewirtschaftlicher Expertise plant Renergo ganzheitliche Kraftwerke für Solarstrom. Dazu gehören auch die oft langwierigen Abstimmungen mit Netzbetreibern. Denn hier braucht es Erfahrung: Wo gelten welche Anforderungen? Wie lassen sich Projekte trotzdem möglich machen?
Das Ergebnis sind Projekte, die sowohl energiewirtschaftlich als auch regulatorisch funktionieren.

Global nachhaltige Kommune

Das wirtschaftliche Herzstück der 63.000-Einwohner-Stadt ist der Chempark Dormagen – einer der größten Chemieparks Europas mit rund 35 ansässigen Unternehmen und etwa 10.000 Beschäftigten, darunter unter anderem Bayer und Covestro.
Dormagen engagiert sich seit über drei Jahrzehnten systematisch im Klima- und Umweltschutz. Das selbst gesteckte Ziel ist die Klimaneutralität bis 2030. Die Umsetzung einzelner Maßnahmen soll bis 2045 erreicht sein. Mit dem neuen Hybrid-Kraftwerk entsteht nun ein weiterer Baustein für die klimafreundliche Energieversorgung der Region.

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Gegründet im Jahr 2021, steht Renergo für mehrjährige Erfahrung in der Projektierung und im Betrieb von Anlagen für erneuerbare Energien. Unsere Expertise erstreckt sich über alle Größenklassen von EE-Anlagen, wobei wir besonderen Wert auf nachhaltige und effiziente Energieerzeugung legen.

„Wir stehen für Expertise im Bereich Solar, Speicher und Windenergie“

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Technologischer Fortschritt trifft auf neue Unsicherheiten
Gleichzeitig steigt jedoch die regulatorische Unsicherheit. Die politischen Vorhaben aus dem Bundeswirtschaftsministerium zielen darauf ab, den Ausbau der erneuerbaren Energien stärker an den Zustand der Stromnetze zu koppeln. Kapazitätslimitierte Netzgebiete, mögliche Baukostenzuschüsse, strengere Anschlusspriorisierung und geringere Entschädigungen bei Abregelungen verändern die Kalkulation vieler Projekte. Was technisch möglich ist, wird damit nicht automatisch wirtschaftlich umsetzbar.

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Renergo kennt diese und setzt hier an: Nach dem STOLAR-Prinzip entwickeln wir Photovoltaikprojekte grundsätzlich in Verbindung mit Speichern. So entsteht aus einer reinen Erzeugungsanlage ein flexibles Energiesystem, das Strom bedarfsgerechter bereitstellen, Netzbelastungen reduzieren und zusätzliche Erlöspotenziale erschließen kann.

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Die Kombination von Solarenergie und Batteriespeichern entwickelt sich vor diesem Hintergrund zunehmend zum Standard. Speicher allein garantieren jedoch noch kein tragfähiges Geschäftsmodell. Erst eine energiewirtschaftlich fundierte Auslegung und Steuerung ermöglicht es, Flexibilität gezielt zu nutzen, Netzrestriktionen zu berücksichtigen und Erlöspotenziale langfristig abzusichern.

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Wir kennen die Interessen, Technologien und regulatorischen Anforderungen aller Beteiligten. Durch diese Kombination moderieren wir den Netzprozess, schaffen Transparenz und beschleunigen Abstimmungen. So bringen wir Projekte verlässlicher und schneller ans Netz.

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