Gemeinsam mit der Stadt Usingen wird Renergo zum Vorreiter der Agri-PV in Hessen. Das Konzept von Renergo hat die Taunus-Stadt überzeugt: Der Pachtvertrag für eine Agri-Photovoltaik-Anlage in der Gemarkung Merzhausen wurde jetzt unterzeichnet. Als Projektentwickler bringen wir damit ein zukunftsweisendes Vorhaben auf den Weg, das Klimaschutz und Landwirtschaft intelligent miteinander verbindet. Die installierte Leistung beträgt auf einer Fläche von ca. 17 Hektar 11 MW. Das reicht für die Stromversorgung von etwas 4.000 Haushalten.
Agri-Photovoltaik zählt in Hessen noch zu den frühen Entwicklungsfeldern. Umso bedeutender ist daher die Umsetzung des Projekts, welches zu den ersten Vorhaben dieser Art im Hochtaunuskreis gehört.
Sonnen- und Gemüseernte
Der Vertrag wurde seitens der Renergo von Projektleiter Niklas Schwendemann unterzeichnet. Für die Stadt Usingen besiegelten Bauamtsleiterin Gabriele Pöhlmann sowie Bürgermeister Steffen Wernard die Zusammenarbeit. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Kommunalpolitik war insbesondere das Konzept der Agri-Photovoltaik: Die landwirtschaftliche Nutzung bleibt vollständig erhalten, während gleichzeitig erneuerbare Energie erzeugt wird
Das Besondere an der Anlage: Unter den auf 2,10 m Höhe aufgeständerten Solarmodulen kann weiterhin Landwirtschaft betrieben werden. Dabei bieten die Module Tieren und Pflanzen Schutz. Wie Sonnenschirme verhindern sie die Wasserverdunstung. Der Boden trocknet nicht aus und wird auch nicht vom Wind verweht. Wertvolle landwirtschaftliche Flächen werden erhalten, nachhaltiger Strom produziert und die Stadt profitiert. Die Pachteinnahmen liegen bei mindestens 4.000 Euro pro Hektar und leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zum kommunalen Haushalt.
Grünstromspeicher für das richtige Timing
Die Module richten sich automatisch nach der Sonne aus, um den Energieertrag zu optimieren. Ein Grünstromspeicher wird zudem dafür sorgen, dass möglichst keine gewonne Energie durch die Sonnenstrahlen verloren geht. Gespeichert wird, wenn die Sonne für Strom im Überfluss sorgt um so einen Negativpreis zu vermieden. Abgegeben wird dann, wenn die Sonne hinter dem Taunus verschwunden ist und die Usinger gutes Geld für nachhaltigen Strom bekommen.





